Veranstaltungen

Die 100 Jahr Feier

1905 - 2005

 

Juhu !!! Unsere Schule ist 100 Jahre alt!!!

Es gab viele Angebote wie z.B.: Basteln, Schatzsuche
Sportaktivitäten, Musik- und Tanzaufführungen, kleine Sketche auf Deutsch, Französisch und Englisch, viele Spiele , Wettbewerbe mit vielen Preisen  und ein riesen großes Büffet.
Die Lehrer haben Reden gehalten und die
Schüler haben die Stände abwechselnd betreut und sich amüsiert. Frau Baring unsere Schulleiterin hat das Fest mit einer Ansprache an die Lehrer und Schüler eröffnet. Jedes Kind aus unserer Schule musste eine kleine Karte mit Namen und Adresse ausfüllen, die später an einen Luftballon gebunden wurde. Am Ende der Feier wurden die Luftballons in die Luft gelassen.
Ca. 300 Luftballons flogen wunderschön in den Himmel. Von Maximilian Marquardt (6a) wurde der Luftballon gefunden. Er hat einen langen Brief von dem Finder aus Vogelsdorf bekommen.

Alle hatten viel Spaß!!!

Artikel:Franka Gutmann, Laura Awad, Klasse 6a (Juni 2007)



Hoffen auf eine friedvolle Zukunft

Vorwort zur 100-Jahrfeier

Peter Rosin,
Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule am Windmühlenberg

Im Jahre 1905 wurde die erste Grundschule in Gatow eingeweiht:
Sie hat hoffnungsvolle Leben junger Menschen heranwachsen sehen, die durch gute, aber auch schlechte Zeiten geprägt und  verändert wurden. Nicht wenige junge Menschen haben  vor allem in den letzten Kriegstagen rund um Spandau ihr Leben verloren.

Die Lehranstalt preußischer Prägung überstand den 1. Weltkrieg, dem 2. hielt sie nicht stand.
Fast symbolisch für einen Neuanfang begann das Schulleben nach dem Krieg in dem als Lazarett geplanten Gebäude Am Kinderdorf.

Schon erlebte sie, unschuldig und unscheinbar für die Obhut ihrer ebenso unschuldigen Schützlinge eingerichtet, einen weiteren Krieg: da durfte sie dann auch immerhin mal stehen bleiben, denn dieser Krieg war „kalt“! Der „kalte Krieg“ fand nebenan statt. Vom Flughafen Gatow starteten und landeten während der Blockade  ununterbrochen britische Transportflugzeuge.

Heute dürfen wir angesichts stabilerer Rahmenbedingungen dankbar sein, dass wir unseren Kindern die Hoffnung auf eine gesunde und friedvolle Zukunft ermöglichen dürfen!

Wie sehr verblassen vor diesem Hintergrund unsere kleinen und „großen“ Sorgen und Probleme des Alltags, wenn auch die Zukunftsperspektive bei hoher Arbeitslosigkeit und bei Zukunftsängsten als nicht so hell erscheinen mag wie man es sich vielleicht wünschte!

Als Förderverein der Schule arbeiten wir deshalb intensiv daran, das Schicksal der Schule und ihrer Lehrer und Schüler unter einen guten Stern zu stellen und das zu leisten, was die öffentliche Hand nicht immer vermag.

Denn: unser aller Bemühen ist der Grundstein für die gute Zukunft unserer Kinder!

Peter Rosin
1. Vorsitzender, Freunde der Grundschule am Windmühlenberg e.V.



Einfach eine gute Schule sein

Swen Schulz, Mitglied des Deutschen Bundestages


Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Damen und Herren !

Einen Beitrag für eine Festschrift zu einem feierlichen Anlass schreiben zu dürfen ist
eine große Ehre. Umso lieber tue ich das für eine Schule,
die mir persönlich ans Herz gewachsen ist.

Nachdem meine Familie mit mir in den Spandauer Süden gezogen ist, haben wir uns
für die beiden Großen nach einer Schule umgeschaut. Ich weiß noch genau wie ich
mit meiner Lebensgefährtin eines Tages die Schule „Am Windmühlenberg“ besichtigt
habe und praktisch auf den ersten Blick wusste: „Hier melden wir die Kinder an!“

Beide Kinder sind inzwischen nicht mehr an der Schule, haben sich aber (ich habe
extra noch mal nachgefragt) sehr wohl gefühlt. Das in Gatow gute soziale Umfeld
spielte dabei sicher eine Rolle. Aber die Realität geht auch an dieser Schule nicht
vorbei – und es ist natürlich auch nicht immer eitel Sonnenschein über dem
Windmühlenberg. Ich habe jedoch den Eindruck, dass eigentlich alle jeden Tag aufs
Neue daran mitwirken eine Gemeinschaft zu bilden und einfach eine gute Schule zu sein.
Und das gelingt.

Ich wünsche der Schule auch in turbulenten Zeiten eine weiterhin gute Zukunft. Nicht
ganz uneigennützig, wie ich zugeben muss. Schließlich habe ich ja noch eine kleine
Tochter, die in ein paar Jahren auf die Schule gehen möchte…

Alles Gute

Ihr Swen Schulz



Traditionell starkes Engagement

Thomas Herter, Vorsitzer der GEV  (Gesamtelternvertretung)


Traditionell ist das Engagement unserer Eltern in allen schulrelevanten Bereichen sehr stark. Das zeigt sich nicht nur bei einzelnen, spezifischen Veranstaltungen wie Frühlings- und Sommer-Festen, Lehrer-Eltern-Konzerten, Tagen der offenen Tür usw. sowie besonderen Aktionen wie Klassenraum-Renovierungen oder Projekten wie der Skulpturengarten. Auch bei der weniger offensichtlichen „Alltagsarbeit“ ist der Einsatz der Eltern rege und stetig: Bei der Gesamtelternvertretung.

Die in den einzelnen Klassen gewählten Vertreter der Eltern bilden die Gesamtelternver-tretung (GEV), die wiederum einen Vorstand als erstes Eltern-Sprachrohr und Verbindungs-glied zur Schulleitung bestimmt. Aus der GEV heraus werden Eltern in die wichtigen Gremien Schulkonferenz, Gesamtkonferenz und Bezirkselternausschuss sowie allen Fach-konferenzen als stimmberechtigte Mitglieder entsendet, so dass die Eltern sich auf allen Ebenen fachkompetent in den Schulalltag aktiv einbringen können. Insbesondere nach der Verabschiedung des neuen Berliner Schulgesetzes ist die Mitarbeit der Eltern von besonderer Bedeutung, da beispielsweise die Mitglieder der Schulkonferenz (oberstes Beratungs- und Beschlussgremium der Schule) die schulische Selbstgestaltung ausprägen und bestimmen. Derzeit werden im Rahmen der Schulkonferenz das neue Schulprogramm erörtert und bestätigt sowie der Freie Trägers für die schulische Hortbetreuung aus den verschiedenen Anbietern ausgewählt.

Die Mitglieder der GEV treffen sich rund vier- bis fünfmal im Jahr, wobei die Schulleitung und weitere Vertreter des Lehrer-Kollegiums ebenfalls teilnehmen. In dieser großen Runde werden die Ergebnisse der Gremien und Fachkonferenzen erörtert, wie auch die aktuelle Schulsituation aus Sicht der Schulleitung und der Lehrer behandelt. Über den genannten Rahmen hinaus organisiert die GEV auch weiterbildende Vorträge von kompetenten Vertretern bspw. des schulpsychologischen Dienstes, der Lernwerkstatt, der Hochbegabten-Förderung e.V. und vieles mehr. Die Schwerpunkte der jährlichen GEV-Arbeit und des Vorstandes sind durchaus von Jahr zu Jahr verschieden und orientieren sich an den aktuellen Erfordernissen.

In den vergangenen Jahren konnte unsere Schule auf eine sehr erfolgreiche GEV-Arbeit zurückblicken, wobei sicherlich die jüngste Vergangenheit mit der Mitgestaltung der Profil-bildung der Schule und des Horizont-Projektes (außerschulische Nachmittagsbetreuung) als existenzielle Arbeit besonders in Erinnerung bleiben wird. Die großen und kleinen Auswir-kungen und teilweise dramatischen Veränderungen auf den Schulalltag durch das neue Schul-gesetz werden die künftigen Schwerpunkte der GEV und des GEV-Vorstandes bestimmen.
Thomas Herter (GEV-Vorsitzender)